Neurodermitis – wenn die Haut juckt

Bei vielen Babys und Kleinkindern zeigt sie sich zuerst auf den kleinen runden Wangen. Bei den meisten ab etwa 3 Monaten, bei anderen noch früher, vereinzelt schon ein paar Tage nach der Geburt. Eltern bemerken zunächst Rötungen, dann trockene Hautstellen an den zarten Händchen, Knien und Füßen und plötzlich scheint das Jucken und Kratzen bei den Kleinen am Tag und vor allem in der Nacht gar nicht mehr aufzuhören:

 

Neurodermitis. Bis zu 20 % der Kinder sind heute weltweit davon betroffen. Je nach Kind kann die Hautkrankheit von einigen bis zu mehreren Jahren anhalten und bestimmt dabei über lange Zeit oft den gesamten Familienalltag.
Die Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit einem meist stark juckenden Ausschlag. Von Medizinern wird sie auch als „atopische Dermatitis“ oder „atopisches Ekzem“ bezeichnet. Als häufigste Hautkrankheit im Kindes- und Jugendalter kann sie für die jungen Patienten und ihr gesamtes Umfeld eine große Belastung darstellen, besonders wenn sie schwer verläuft. Häufig ist die Neurodermitis jedoch auch mild und verliert sich bis zur Pubertät.

 

Wenn Eltern die Diagnose zum ersten Mal erhalten, treten zunächst natürlich sehr viele Fragen auf. Und auch später kann das tägliche Leben mit dem Nachwuchs immer wieder von Unsicherheiten oder Sorgen geprägt sein. Wer gut informiert ist, kann allerdings selbst einiges dazu beitragen, die Krankheit zumindest in Schach zu halten und ihre Symptome zu lindern. Lernen Sie also im Folgenden kurz zusammengefasst die wichtigsten Informationen rund um das Thema Neurodermitis kennen:

Was genau ist eigentlich eine Neurodermitis und wie wird sie ausgelöst?

Die Neurodermitis ist eine Erkrankung der Haut. Die Veranlagung hierzu ist angeboren. Wenn ein Elternteil, ein Bruder oder eine Schwester eine Neurodermitis haben, so besteht ein höheres Risiko, dass ein weiteres Geschwisterchen ebenfalls daran erkrankt.

 

Durch eine Störung ist die Haut der jungen Patienten durchlässiger und damit empfindlicher als bei anderen Menschen. Man spricht medizinisch von einem „Barriere-Defekt“, der zu mehreren Problemen führt:

 

  • Zum einen fehlen der Haut wichtige Hautfette. Sie verliert mehr Wasser und trocknet daher leichter aus. Sie wird empfindlicher und reagiert damit stärker auf Reize wie Reibung oder Wärme, die normalerweise nicht stören würden.
  • Zum anderen sind die Zellen des körpereigenen Abwehrsystems betroffen. Durch die Barrierestörung kommen sie leichter mit Allergieauslösern in Kontakt.

 

Beides kann zu überschießenden Reaktionen und zu einer Entzündung führen, die mit Rötung und starkem Juckreiz verbunden ist. Neurodermitis ist dabei keine Schwäche des Immunsystems, sondern eher eine zu starke Reaktion auf Reize. Die Ursache ist noch immer nicht eindeutig zu ermitteln und damit leider nicht heilbar, aber die Symptome, wie trockene, schuppige Haut, Juckreiz und Rötung kann man in der Regel gut behandeln.

Wie kommt es zu akuten Neurodermitis-Schüben?

Kinder mit Neurodermitis haben eine gestörte Hautbarriere. Durch das tägliche Waschen gehen Feuchtigkeit und Hautfette verloren, wodurch deren ohnehin eingeschränkte Schutzwirkung weiter geschwächt wird. Wie Sie diesem Effekt entgegenwirken können?

 

Wichtig ist, dass Sie die Haut Ihrer Kleinen regelmäßig eincremen – auch wenn keine akuten Beschwerden vorliegen! Nur so können Sie vermeiden, dass das atopische Ekzem sich immer weiter ausbreitet. Seien Sie dabei geduldig mit Ihrem Kind. Erklären Sie ihm, warum es so wichtig ist, dass es jeden Tag eingecremt wird, und versuchen Sie, das Cremen möglichst spielerisch in Ihren gemeinsamen Alltag einzubeziehen.

 

Und wenn wieder einmal ein neuer Schub auftritt, denken Sie zum Beispiel immer an:

 

  • Faktoren, die zur Austrocknung führen, wie zum Beispiel häufiges Waschen
  • Allergene, die auf die Hautoberfläche gelangen oder eingeatmet werden, sowie bestimmte allergieauslösende Nahrungsmittel
  • Irritierende Stoffe, wie zum Beispiel Kleidung aus Wolle, Synthetik oder Kontakt mit Reinigungsmitteln
  • Beim akuten Schub: Bakterien, Viren oder Pilze, die zusätzlich eine Infektion auslösen können
  • Klima-/Wetterverhältnisse, wie extreme Kälte, Trockenheit oder feuchte Wärme
  • Schadstoffe, wie Ozon, Dieselabgase oder auch Tabakrauch
  • Psychische Belastungen, Stress

Die Rolle von Allergien

Zwar haben zwei Drittel aller Neurodermitis-Patienten eine Allergie, doch ein entsprechend positiver Test beweist noch nicht, dass diese allein für eine bestehende Hauterkrankung verantwortlich ist.

 

Bei schwerem Ekzem und wenn die Neurodermitis schon sehr früh ausgebrochen ist gelten Nahrungsmittelallergien als wahrscheinlich. Wenn bei einem Betroffenen eine relevante Nahrungsmittelunverträglichkeit nachgewiesen wurde, kann eine Diät möglicherweise dazu beitragen, das Ekzem zu bessern oder zu stabilisieren, sie beseitigt es aber in der Regel nicht ganz. Wägen Sie daher immer zusammen mit Ihrem Arzt ab, ob sich der Aufwand einer speziellen Diät tatsächlich lohnt. Je schwerer das Ekzem ist, desto mehr können auch weitere Auslöser eine Rolle spielen.

 

Auch bei kleinen Kindern kommen schon Allergien vor. Hier spielen besonders Hausstaubmilben oder im Haushalt lebende Tiere, vor allem Katzen, eine Rolle.

Neurodermitis - was tun?

Größere Kinder leiden eher in Zusammenhang mit Heuschnupfen unter Neurodermitis-Schüben. Bekannt ist auch, dass Kinder, die an einer atopischen Dermatitis leiden, ein deutlich erhöhtes Risiko für die spätere Entwicklung eines Asthma bronchiale haben.

 

Dass eine Creme bzw. ihre Inhaltsstoffe nicht vertragen werden, ist möglich, aber selten. Wenn überhaupt, tritt so etwas erst bei langer Anwendung und bei schwer betroffenen Patienten auf. Bei vermuteten Reaktionen auf ein bestimmtes Präparat kann es sich auch um natürliche Schwankungen im Verlauf des Ekzems handeln.

So Behandeln Sie Neurodermitis

Eine regelmäßige Basistherapie mit Cremes ist das A und O der Neurodermitis-Behandlung. Durch konsequentes Eincremen mit einer gut verträglichen Basiscreme können Sie einen bestehenden Barrieredefekt ausgleichen und im günstigsten Fall einen nahezu „normalen“ Hautzustand erreichen.

 

Wichtig ist das zweimal tägliche Eincremen – bei Bedarf auch öfter, um für eine ausreichende Versorgung mit Feuchtigkeit und Lipiden zu sorgen. Die schützende Hautbarrierefunktion kann so langfristig verbessert werden. Juckreiz und Erkrankungsschübe werden gelindert oder sogar ganz vermieden.

 

Als zusätzliche juckreizlindernde Maßnahme bewahren Sie die Basiscreme im Kühlschrank auf und verwenden Sie sie gekühlt.

Regelmäßiges Eincremen der Neurodermitishaut ist der wichtigste Bestandteil der Therapie.

Tipp: Integrieren Sie das Eincremen fest in den Alltag, sodass es zu einer täglichen Routine wird.

Was müssen Sie bei der Auswahl einer Basiscreme beachten?

 

Ein Basistherapeutikum sollte je nach Hautzustand und der betroffenen Körperregion ausgewählt werden.

 

Dabei gilt:

 

  • Je akuter das Ekzem, das heißt je stärker die Entzündung, desto mehr Wasser und weniger Fett sollte eine verwendete Creme enthalten – im Vergleich zu einer Salbe enthält sie einen höheren Wasseranteil, weshalb sie stärker kühlt und zu einer besseren Versorgung mit Feuchtigkeit führt.
Neurodermitis - was tun?
  • Je trockener die Haut und je geringer die Entzündung ist, desto mehr Rückfettung ist notwendig, das heißt, desto fettreicher sollte die Creme sein.
  • Generell gilt: im Sommer weniger und im Winter mehr Fett.

 

Was sollten Sie bei der Auswahl noch berücksichtigen?

 

Die Cremes sollten keine Substanzen enthalten, die allergisch wirken können, wie zum Beispiel Wollwachs, Lanolin, Duft- oder Farbstoffe. Ideal wäre eine Kombination der Basispflegecreme mit Glycerin oder Harnstoff (Urea), die dabei helfen die trockene Haut feucht zu halten.

 

Wie kann Feuchtigkeit in der Haut gespeichert werden?

 

Sogenannte Feuchthaltefaktoren können das in den Cremes enthaltene Wasser in der Haut speichern. Dazu zählen Glycerin und Harnstoff, die auch natürlicherweise in der Haut vorkommen. Auf empfindlicher und geschädigter Haut kann Harnstoff allerdings zu Hautreizungen wie zum Beispiel zu Brennen führen. Deshalb sollten Sie Cremes mit Harnstoff insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern nicht anwenden.

Tipp: Besonders bei empfindlicher Haut nur Cremes mit dem körpereigenen und sehr gut verträglichen Glycerin verwenden!
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SanaCutan® Basiscreme wird zur Behandlung von Ekzemen und Hautentzündungen, insbesondere zur Basistherapie der Neurodermitis eingesetzt.

 

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Hervorragende Verträglichkeit, bereits für empfindliche Säuglingshaut geeignet

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Wie wenden Sie Cremes richtig an?

Bevor Sie mit dem Eincremen beginnen, waschen Sie sich aus hygienischen Gründen immer die Hände. Bitte vermeiden Sie ein „Einrubbeln“, da dies die empfindliche Haut zusätzlich reizt.

Tipp: Beim Eincremen kleinerer Kinder die Creme zunächst in die eigene Hand geben und dann erst mit leicht massierenden Bewegungen auf dem Körper des Kindes verreiben.

Baden und duschen erlaubt

Neurodermitis - was tun?

Die Hautoberfläche muss regelmäßig von Hautschuppen und Cremerückständen gereinigt werden. Baden und Duschen sind beides gute Möglichkeiten. Allerdings trocknet Wasser die Haut zusätzlich aus. Daher muss auch bei der Reinigung die empfindliche Neurodermitiker-Haut geschützt werden.

 

Wichtig ist, dass Sie die Haut nach dem Baden bzw. Duschen immer unmittelbar sorgfältig eincremen, das heißt möglichst innerhalb von drei Minuten. So geben Sie ihr wieder Feuchtigkeit und Lipide zurück. Nur durch eine konsequente tägliche Pflege werden Sie einen dauerhaften Behandlungserfolg erzielen!

Regeln für richtiges Baden

 

  • Zwei- bis dreimal wöchentliches Baden ist für Neurodermitiker im Allgemeinen möglich und kann im Einzelfall auch häufiger therapeutisch sinnvoll sein.
  • Bitte beschränken Sie die Badezeit dabei auf maximal 20 Minuten, da die Haut sonst zu stark aufweicht.
  • Die Wassertemperatur sollte nicht höher als 36 °C sein, da heißeres Wasser die Haut stark erwärmt und dadurch den Juckreiz fördern kann.
  • Zur Pflege beim Wannenbad eignen sich Ölbäder, die einen dünnen Ölfilm auf der Wasseroberfläche ausbilden; das Wasser bleibt klar. Sie versorgen die trockene Haut schon während des Badens mit ausreichend Feuchtigkeit und Fetten.
  • Bei akutem Juckreiz sollte die Badetemperatur so niedrig wie gerade noch angenehm gewählt werden, z.B. zwischen 30 und 32°C.
  • Betroffene Stellen nicht abrubbeln, lieber mit einem weichen Handtuch vorsichtig abtupfen.

Unsere Tipps für den Alltag

 

Kleidung

  • Beobachten Sie, ob Hautreizungen durch Kleidung ausgelöst werden.
  • Weiche, luftige Kleidung aus Baumwolle ohne innen liegende Etiketten oder enge Bündchen ist meist angenehm.
  • Oft besteht eine Unverträglichkeit gegen Schafwolle und synthetische Textilien.
  • Waschmittel sind in der Regel kein Problem, wenn sie gut ausgewaschen werden.
  • Weichspüler helfen sogar, da die Kleidung weicher wird.
Neurodermitis - was tun?

 Wetter, Klima und Sonne

  • Im Sommer ist die Neurodermitis oft besser. Sonne und trockene Wärme werden in der Regel gut vertragen.
  • Feuchte Wärme und Schwitzen verursachen dagegen oft Juckreiz und verstärken das Ekzem.
  • Am besten sind Schatten, leichter textiler Sonnenschutz, Mützen und das Meiden der Mittagssonne.
  • Ein guter Sonnenschutz ist für Neurodermitiker besonders wichtig. Dabei sind spezielle Sonnenschutzmittel für Kinder sicherer und verträglicher, mineralische/ physikalische Sonnenschutzfilter für Kleinkinder besser geeignet als chemische.

 

 Im Schwimmbad

  • Kleine und große Wasserratten mit atopischer Dermatitis dürfen durchaus auch Schwimmbäder (auch mit Chlorwasser) besuchen.
  • Schwimmen kann die Haut allerdings zusätzlich austrocknen. Um das zu vermeiden, achten Sie vorher und nachher auf intensives Eincremen.
  • Der Aufenthalt im Wasser sollte zunächst kurz sein und kann dann verlängert werden, wenn er gut vertragen wird.

Keine Angst vor Kortison

Immer wieder und unvorhersehbar kommt es im Verlauf der Neurodermitis zu Verschlechterungen.
Diese Schübe sollten frühzeitig mit entzündungshemmenden Wirkstoffen behandelt werden, um der weiteren Verschlechterung vorzubeugen. Oft beginnen Eltern aus Sorge vor Nebenwirkungen mit der entzündungshemmenden Therapie für ihre Kleinen zu spät.

 

Es gilt aber: Bei frühzeitigem Beginn kommt man meist mit einer weniger intensiven Behandlung aus. Je schwerer das Ekzem, desto intensiver und länger muss die anti-entzündliche Behandlung durchgeführt werden.

 

Die effektivste anti-entzündliche Therapie bieten heute moderne “kindgerechte” Kortison-Cremes. Im akuten Stadium können sie zuverlässig Symptome verbessern, bis hin zur Symptomfreiheit. Stellen Sie Ihre eventuellen Bedenken zurück. Wenn Sie die Kortison-Creme bei Ihrem Kind für einen begrenzten Zeitraum auf den betroffenen Stellen so anwenden, wie Ihr Arzt es empfiehlt, brauchen Sie keine Nebenwirkungen zu befürchten. Nur eine langfristige Kortison-Behandlung sollten Sie auf keinen Fall in eigener Regie ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt durchführen.

 

Neben Kortisonen gibt es weitere anti-entzündliche Wirkstoffe, wie z.B. Calcineurin-Inhibitoren. Sie werden eingesetzt, wenn Kortison nicht vertragen wird, nicht hilft oder bei besonders empfindlichen Hautstellen wie dem Gesicht oder dem Halsbereich. Fragen Sie auch hierzu Ihren Arzt.

Seien Sie zuversichtlich

Eine Neurodermitis kann zwar in der Regel nicht endgültig geheilt werden, ihre Symptome können aber deutlich verbessert werden. Und Sie können die Zeit zwischen zwei Schüben durch Ihr aktives Mitwirken zumindest hinauszögern.

 

 

Richtig ist: Bei den meisten Betroffenen bleibt die Neurodermitis leicht ausgeprägt. Bei etwa zwei Dritteln der Kinder ist das Ekzem bis zum Kindergartenalter aber deutlich gebessert oder verschwunden.

Alternative Heilverfahren?

Familien mit einem Neurodermitispatienten sind oft verzweifelt und suchen nach jeder sich bietenden Hilfe. Verschiedenste alternative Heilverfahren werden angeboten, Vorsicht geboten ist aber vor ungerechtfertigten oder falschen Heilversprechen.

 

Beachten Sie:

  • Geben Sie Ihr Geld nicht unüberlegt und ohne fachliche Absicherung aus.
  • Misstrauen Sie jedem, der schnell durchschlagende Erfolge „für immer“ ankündigt.
  • Wer Ihnen eine dauerhafte Heilung verspricht, sagt nicht die Wahrheit. Derzeit gibt es leider kein Behandlungsverfahren, das die Ursache der entzündlichen Hauterkrankung endgültig beseitigt.

Fazit – Wissen für Sie auf den Punkt gebracht

  • Neurodermitis – die häufigste Hauterkrankung im Kindesalter – ist eine chronische Hautentzündung, die in Schüben auftritt. Die Ursache ist erblich bedingt, weshalb die Erkrankung gehäuft innerhalb einer Familie auftritt.
  • Durch eine Störung der Hautbarriere fehlen den Betroffenen wichtige Hautfette, Feuchtigkeit geht schneller verloren und es kommt zudem leichter zu Kontakt mit Allergieauslösern.
  • Typische Symptome, die an den betroffenen Hautstellen auftreten sind: allgemein trockene Haut, mit geröteten entzündeten Stellen (Ekzeme), die meist sehr stark jucken. Die Ursache der Erkrankung ist zwar nicht heilbar, aber die Symptome sind in der Regel gut zu behandeln.
  • Dauerhafte Entzündungen (chronisches Stadium) können zu einer vergröberten Hautfaltung und zu einer sichtbaren Verdickung der oberen Hautschicht an den betroffenen Stellen führen.
  • Regelmäßiges Eincremen der Neurodermitishaut ist der wichtigste Bestandteil der Therapie. Wichtig ist, dass Sie auch cremen, wenn keine Beschwerden vorliegen! Nur so kann eine Verschlechterung des atopischen Ekzems vermieden werden.

Mit SanaCutan® Basiscreme steht ein gut verträgliches Präparat ab Geburt zur Verfügung, das 20 % Glycerin zur intensiven Rückfeuchtung der trockenen Haut enthält. SanaCutan ist frei von Farb- und Duftstoffen sowie Wollwachs (Lanolin) und mit einem Fettanteil von 30 % sehr angenehm zu verstreichen und zieht schnell ein.

Medizinische Fachbegriffe: Was ist was?

Dermatitis

 

Als Dermatitis wird eine entzündliche Reaktion der Haut bezeichnet. Vielfach wird hier auch der  Begriff „Ekzem“ verwendet.

 

 

Seborrhoisches Ekzem

 

Als Seborrhoisches Ekzem oder Seborrhoische Dermatitis wird ein Hautausschlag (Ekzem) bezeichnet, der besonders auf der Kopfhaut und im Gesicht auftritt und meist mit Schuppungen verbunden ist. Bei Neugeborenen ist dieser auch als Kopfgneis bekannt und wird häufig mit verwechselt oder mit diesem gleichgesetzt.

 

 

Kontaktekzem

 

Ein allergisches Kontaktekzem ist eine entzündliche Hautveränderung, die durch eine allergische Reaktion auf ein von außen einwirkendes Kontaktallergen ausgelöst wird. Sie geht mit Beschwerden wie juckenden, nässenden Hautrötungen einher.