BiGaia® Kautabletten

Was sind BiGaia® Kautabletten?

BiGaia® Kautabletten enthalten das natürlich vorkommende Milchsäurebakterium Lactobacillus reuteri DSM 17938 und dienen der Behandlung von funktionellen Bauchschmerzen bei Kindern und Jugendlichen.

 

Lactobacillus reuteri verringert, in klinischen Studien nachweislich belegt, die Häufigkeit und Stärke von Bauchschmerzen, die nicht durch eine organische Ursache erklärbar sind.* 1-3

Wiederkehrende Bauchschmerzen gehören zu den häufigsten Symptomen im Kindesalter: Etwa ein Drittel aller Schulkinder klagt darüber. Bei annähernd der Hälfte von ihnen stecken funktionelle Störungen wie ein Reizdarm oder unklare Bauschmerzen dahinter.4,5

 

BiGaia® Kautabletten

Reduzieren die Häufigkeit und Stärke von funktionellen Bauchschmerzen

Enthalten den bewährten Lactobacillus reuteri

Wirksamkeit in Studien nachgewiesen¹⁻³

BiGaia® Kautabletten hilft bei Bauchschmerzen

Wie wirken BiGaia® Kautabletten?

Präparate mit Milchsäurebakterien setzen auf die positiven Effekte von nützlichen Bakterien im Darm. Mit deren Hilfe ist es möglich, gestörte Gleichgewichte in der Darmflora wieder herzustellen, das Gewebe zu festigen und eventuell vorhandene Entzündungen zu lindern. Allgemein fördern sie ein starkes Immunsystem sowie gesunde Verdauungsprozesse. Das spezielle Bakterium Lactobacillus reuteri:

  • sorgt für eine reichhaltige Ansiedlung von gesunden Bifido- und Milchsäurebakterien, was zu einer ausgewogenen Bakterienbalance führt
  • stärkt zusätzlich zur Darmflora auch die Darmschleimhaut, deren Zell-Zell-Bindung sich verbessert
  • fördert die Entwicklung der Darmzotten
  • interagiert mit dem Darm-Immunsystem und unterstützt so eine verbesserte Immunantwort – dies hilft auch bei Mikro-Entzündungen
  • verdrängt schädliche Keime durch die Produktion von Reuterin, besonders wichtig ist die Verdrängung von Gasbildnern
  • stimuliert den Darm zu einer gleichmäßigen und gerichteten Darmbewegung
  • wirkt positiv auf die Darm-Hirn-Kommunikation, was das Schmerzempfinden verringert.

Gut in Studien untersucht

 

BiGaia® Kautabletten gehören zu den wenigen Produkten gegen funktionelle Bauchschmerzen, deren Wirksamkeit durch klinische Studien belegt ist. Verschiedene Studien an Kindern und Jugendlichen weisen nach, dass die Schmerzhäufigkeit und -stärke durch den Verzehr von BiGaia® Kautabletten signifikant reduziert werden kann.1-3

 

In einer 2016 veröffentlichten Studie waren die Kinder mit BiGaia® Kautabletten zu 80 % der Studienzeit schmerzfrei.3

Wie werden BiGaia® Kautabletten angewendet?

BiGaia® Kautabletten sind für Kinder und Jugendliche. Sie schmecken angenehm nach Erdbeere. Eine Kautablette täglich zu den Mahlzeiten ist empfohlen.

 

BiGaia® Kautabletten sind gut verträglich und können über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Da Lactobacillus reuteri sich erst in der Darmflora ansiedeln muss, kann mit ersten Effekten erst nach einigen Tagen gerechnet werden. Eine langfristige Therapie ist sinnvoll, damit BiGaia® Kautabletten nachhaltig wirken können.

 

BiGaia® Kautabletten sind in jeder Apotheke erhältlich.

Quellen:

* Diätetisches Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (Bilanzierte Diät)

Zur diätetischen Behandlung von funktionellen Bauchschmerzen bei Kindern und Jugendlichen. Lactobacillus reuteri DSM
17938 verringert die Häufigkeit und Stärke von funktionellen Bauchschmerzen, die nicht durch andere Erkrankungen oder Beschwerden erklärbar sind, bei Kindern und Jugendlichen.

 

1. Weizmann et al. (2016), Lactobacillus reuteri DSM 17938 for the Management of Functional Abdominal Pain in Childhood: A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Trail. The Journal of Pediatrics

 

2. Romano et al. (2010), Lactobacillus reuteri in children with functional abdominal pain (FAP). Journal of Paediatrics and Child Health

 

3. Jadresin et al. (2016), Lactobacillus DSM 17938 in the treatment of functional abdominal pain in children – RCT study. Journal of Pediatric Gastroenterology and Nutrition

 

4. Koop (2013) Gstroenterologie Compact, 3. Auflage, Seite 34–35

 

5. Rodeck et al. (2013) Pädiartische Gastroenterologie, Hepatologie und Ernährung, 2.Auflage, Seiten 232–236