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Gar nicht übel — sicher und praktisch
VomiSaft Packshot

VomiSaft®

VomiSaft ist ein Arzneimittel zur Vorbeugung und Behandlung der Reiseübelkeit und weiteren Beschwerden der Reisekrankheit, wie Erbrechen und Schwindel. Die kleinen Einzelfläschchen sind praktisch für unterwegs und besonders sicher und individuell dosierbar.

VomiSaft®
  • Für Kinder von 2–12 Jahren
  • Kleine Einzelfläschchen – sicher und individuell dosierbar
  • Praktisch für unterwegs

Wie wirkt VomiSaft®?

Bei einer Reise in den Urlaub kommt es gerade bei einem Kind häufig zu Reiseübelkeit. Warum das so ist? Die Ursache entsteht tatsächlich im Gehirn und nicht etwa im Bauch. Bei der Fahrt mit dem Auto oder beim Fliegen nimmt das Gehirn verschiedene Bewegungseindrücke wahr, die nicht miteinander übereinstimmen. Beispiel: Das Gleichgewichtszentrum im Innenohr registriert die Bewegung eines fahrenden Autos, während die Augen beim Lesen eines Buches Stillstand signalisieren. Durch diesen Widerspruch wird vermehrt der Botenstoff Histamin freigesetzt – der aktiviert das Brechzentrum im Gehirn und führt so zu Übelkeit und Erbrechen. Während ein Baby zumeist noch keine Beschwerden hat, leiden besonders Kinder von 2 bis 12 Jahren häufig unter der Reisekrankheit. Ihr Gleichgewichtsorgan ist noch nicht ausreichend trainiert und reagiert deshalb besonders empfindlich.

Familie fährt Achterbahn

VomiSaft ist ein Arzneimittel, das das bewährte H1-Antihistaminikum Dimenhydrinat enthält und damit die Histaminwirkung im Brechzentrum blockiert. Die Wirkung des Medikaments tritt bereits 15 bis 30 Minuten nach der Einnahme ein und hält bis zu 6 Stunden an. So können Übelkeit und Brechreiz schnell und effektiv bekämpft werden und Eltern und Kinder können sich gemeinsam auf einen entspannten Weg in den Urlaub freuen.

Wie wird VomiSaft® angewendet?

Das Arzneimittel besteht aus einer Lösung mit Erdbeergeschmack. Es ist in kleinen Einzelfläschchen vorportioniert und lässt sich so auch unterwegs mit der skalierten Messkappe sicher und individuell dosieren.

Die Dosis von VomiSaft richtet sich bei Kindern nach dem Alter bzw. nach dem Gewicht. Kleinkinder von 2-3 Jahren können je nach Gewicht  ½ bis 1 Fläschchen (3-6 ml) bis zu 3 mal täglich einnehmen.

Kinder von 4–6 Jahren können ½ bis 1 Fläschchen (3-6 ml) bis zu 3 mal täglich einnehmen. Ältere Kinder von 7–12 Jahren bekommen 1 bis 2 Fläschchen (6-12 ml) bis zu 3 mal täglich. Zwischen den einzelnen Gaben sollten mindestens 6 Stunden liegen.

Anwendung VomiSaft bei 2-3 Jährigen

GewichtEinzeldosisTageshöchstdosis
8-10 kg3 ml (12 mg)9 ml (36 mg)
> 10 - 14,5 kg4 ml (16 mg)12 ml (48 mg)
> 14,5 kg6 ml (24 mg)18 ml (72 mg)

Insbesondere bei Kleinkindern unter 3 Jahren darf eine Tageshöchstdosis von 5 mg/kg Körpergewicht nicht überschritten werden.

Anwendung VomiSaft bei 4-12 Jährigen

AlterEinzeldosisTageshöchstdosis
4 - 6 Jahre3 - 6 ml (12 - 24 mg)18 ml (72 mg)
7 - 12 Jahre6 - 12 ml (24 - 48 mg)36 ml (144 mg)

Zur Vorbeugung einer Reiseübelkeit sollte das Arzneimittel mindestens eine halbe Stunde vor Reiseantritt eingenommen werden. Aber auch im Akutfall kann VomiSaft noch zur Behandlung der Symptome der Reisekrankheit eingesetzt werden. Die Wirkung hält bis zu 6 Stunden an. Bei empfindlichem Magen sollten Sie Ihrem Kind die Lösung zusammen mit einer kleinen Speise oder etwas Wasser geben.

Mutter packt mit Tochter Koffer

Was kann man noch gegen Reiseübelkeit unternehmen?

Wählen Sie für Ihr Kind im Auto oder Flieger einen geeigneten Sitzplatz und entscheiden Sie sich nach Möglichkeit für einen passenden Reisezeitpunkt. Bereits vor und auch während der Reise sollten alle Familienmitglieder auf schwere Mahlzeiten verzichten. Kinder sollten nicht lesen oder am Handy spielen, sondern anders beschäftigt werden, z.B. mit Wortspielen oder Hörbüchern. Und natürlich helfen regelmäßige Pausen an der frischen Luft oder auch häufiges kräftiges Lüften im Auto. Noch mehr Tipps finden Sie in unserem Text Wissenswertes zu Reiseübelkeit.

Häufige Fragen

Die Wirkung des Arzneimittels tritt bereits 15 bis 30 Minuten nach der Einnahme ein. Eltern wird daher empfohlen, ihrem Kind den VomiSaft zur Vorbeugung mindestens eine halbe Stunde vor Reisebeginn zu geben.

VomiSaft enthält fünf Einzeldosisflaschen à 6 ml mit kindersicherem Verschluss und skalierten Messbechern.

Ja, mit den beiliegenden skalierten Messkappen kann VomiSaft individuell und damit sehr sicher portioniert werden. Je nach Alter bzw. Gewicht des Kindes wird die entsprechende Menge des Arzneimittels dem Fläschchen entnommen.

Nein, VomiSaft ist für Kinder von 2 bis 12 Jahren rezeptfrei in jeder Apotheke erhältlich.

Potentielle Interessenskonflikte der Experten

Prof. Dr. Hermann Kalhoff
Es liegen keine potentiellen Interessenskonflikte vor.

Prof. Dr. med. Tomas Jelinek
Bezahlte Vorträge, Beratungstätigkeit, Leitung klinischer Studien für Abbott, Astella, Astra Zeneca, BavarianNordic, Baxter, BioNTech, Boehringer Ingelheim, Clover Pharmaceuticals, Crucell, Dr. Falk Pharma, Emergent Biosolutions, GSK, Glenmark, Hermes Arzneimittel, Hoffmann LaRoche, India Serum Institute, Medicago, Pfizer, r-biopharm, Sanofi Pasteur, MSD Sharp & Dohme, Sekizui-Virotech, Sequirus, Sigma Tau, Takeda, Themis Bioscience, Valneva

Priv.-Doz. Dr. med. Christina Schnopp
Vortragshonorare von Abbvie, Amgen, Beiersdorf, Celgene, Fortbildungskolleg GmbH, GSK, Galderma, Hipp, Infectopharm, LaRoche Posay, Leo Pharma, LETI, Lilly, MSD, Nestle, Novartis, Nutricia, Pierre Fabre, Sanofi, Unna-Akademie; Beratertätigkeit für Benevi, Hipp, Infectopharm, Leo Pharma, Lilly, Novartis, Pierre Fabre, Sanofi.

Prof. Dr. med Klaus-Michael Keller
Es liegen keine potentiellen Interessenskonflikte vor.

Prof. Dr. med. Rainer Ganschow
Es liegen keine potentiellen Interessenskonflikte vor.

Dr. med. vet. Ingrid Reiter-Owona
Es liegen keine potentiellen Interessenskonflikte vor.

Dr. med. Christian Jäkel
Der Autor ist als Rechtsberater der Pharma- und Medizinprodukteindustrie tätig, hat aber keinen Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors.

Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Tietz
Es liegen keine potentiellen Interessenskonflikte vor.

Dr. Klaus Wölfling
Es liegen keine potentiellen Interessenskonflikte vor.